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    <title>Henry Miller - The World of Sexus... (..., Plexus &amp; Nexus)</title>
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    <description>..., Plexus &amp; Nexus</description>
    <dc:publisher>HenryMiller</dc:publisher>
    <dc:creator>HenryMiller</dc:creator>
    <dc:date>2009-02-26T01:21:39Z</dc:date>
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    <title>Henry Miller - The World of Sexus...</title>
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  <item rdf:about="http://henrymiller.twoday.net/stories/4836494/">
    <title>Orientalische Liebeslyrik</title>
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    <description>28 Gedichte aus der islamischen Welt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01. Ich trank die Liebe, Becher über Becher -&lt;br /&gt;
02. Laß die Grammatik den Leuten -&lt;br /&gt;
03. Mein Leib schmilzt von der Glut des Herzens;&lt;br /&gt;
04. So barg ich die Geheimnisse der Liebe, &lt;br /&gt;
05. Es ist, zu der Geliebten Tür zu gehen, &lt;br /&gt;
06. Frag nicht, wie lieblich-zart ihr Körper ist! &lt;br /&gt;
07. O schlanke Zier du -&lt;br /&gt;
08 Komm, daß in meinem Herzen dein Bild sich niederlasse!&lt;br /&gt;
09. Komm, laß uns auf dem Bette sitzen,&lt;br /&gt;
10. Ich wollte einen Kuß von ihm - er sagte:&lt;br /&gt;
11. Ich möcht&apos; in meinen eig&apos;nen Versen mich verstecken,&lt;br /&gt;
12. Ihre Augen sind Narzissen, Rosen ihre Wangen rot,&lt;br /&gt;
13. Gott mach&apos; dich zur Blume am Ufer,&lt;br /&gt;
14. Gott mache mich zu einem Becher,&lt;br /&gt;
15. Einmal leg die Hand auf meine Hand -&lt;br /&gt;
16. War sie wohl eben jetzt aus dem Meer gestiegen? &lt;br /&gt;
17. Eine Liebesnacht war&apos;s in des Vollmondes Schein,&lt;br /&gt;
18. Die an der Liebsten Brust in Schlummer sinken,&lt;br /&gt;
19. Das Paradies ist nicht geringer&lt;br /&gt;
20. Wenn du mich freundlich zu dir rufst,&lt;br /&gt;
21. Ich lasse meinen Blick am Himmel schweifen -&lt;br /&gt;
22. Abschied und Wiedersehen&lt;br /&gt;
23. Ich möchte meine Seele&lt;br /&gt;
24. Den wahrhaft Liebenden ist Liebe eingeboren -&lt;br /&gt;
25. Ich würde sagen ...&lt;br /&gt;
26. Durch Liebe ward das Bittre süß und hold,&lt;br /&gt;
27. Die Feder eilt im Schreiben, kaum zu halten.&lt;br /&gt;
28. Der Frühling kam, die Blüten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
_________________________________________________&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich trank die Liebe, Becher über Becher -&lt;br /&gt;
Der Trank versiegte nie, noch ward ich satt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&apos;AINULQUDAT HAMADHANI (1094-1131)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
___________ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laß die Grammatik den Leuten -&lt;br /&gt;
ich studier&apos; den Geliebten, &lt;br /&gt;
Und eine einzige Letter &lt;br /&gt;
les&apos; ich und les&apos; immer wieder!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
QADI QADAN (gest. 1551)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
___________ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Leib schmilzt von der Glut des Herzens;&lt;br /&gt;
Mein Herz kann selbst nicht mehr besteh&apos;n. &lt;br /&gt;
Löst oder bindet meine Fesseln -&lt;br /&gt;
Was ihr auch tut, mir scheint es schön. &lt;br /&gt;
Die Leute wissen, daß ich liebe -&lt;br /&gt;
Allein sie wissen doch nicht, wen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SCHIBLI (gest. 945)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
___________ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So barg ich die Geheimnisse der Liebe, &lt;br /&gt;
daß meine Lippe selbst&lt;br /&gt;
Niemals erfahren hatte, wessen Namen &lt;br /&gt;
ich auf der Zunge trug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KALIM (gest. 1650)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
___________ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist, zu der Geliebten Tür zu gehen, &lt;br /&gt;
ganz streng verboten,&lt;br /&gt;
Und ging&apos; ich doch, ist, an die Tür zu klopfen, &lt;br /&gt;
ganz streng verboten.&lt;br /&gt;
Und klopft&apos; ich dennoch an, und fragte sie mich:&lt;br /&gt;
»Wer ist denn da?«&lt;br /&gt;
Was sollt&apos; ich tun? Ist&apos;s, meinen Namen nennen, &lt;br /&gt;
ganz streng verboten!&lt;br /&gt;
Doch nennt&apos; ich meinen Namen, spräch&apos; sie grollend:&lt;br /&gt;
»Heb dich hinweg!&lt;br /&gt;
Denn dich ins Haus zu rufen, ist mir wirklich &lt;br /&gt;
ganz streng verboten!«&lt;br /&gt;
Und sollte sie mich wirklich zu sich rufen, &lt;br /&gt;
wie trät&apos; ich ein?&lt;br /&gt;
Denn da, wo sie ist, da ist mir der Zutritt&lt;br /&gt;
ganz streng verboten!&lt;br /&gt;
Und sollte ich auch Zutritt dort erhalten -&lt;br /&gt;
wie säh&apos; ich sie?&lt;br /&gt;
Denn meine Augen aufzuheben, ist mir&lt;br /&gt;
ganz streng verboten!&lt;br /&gt;
Doch höb&apos; ich meine Augen auf und blickte,&lt;br /&gt;
dann sähe ich:&lt;br /&gt;
Sie ist verschleiert; sich entschleiern ist ihr&lt;br /&gt;
ganz streng verboten.&lt;br /&gt;
Doch träte sie entschleiert vor mich, wär&apos; ihr&lt;br /&gt;
ein jedes Wort,&lt;br /&gt;
Ein Scherz, ja selbst ein kleines zartes Lächeln&lt;br /&gt;
ganz streng verboten.&lt;br /&gt;
Und lächelte sie wirklich - tief im Herzen&lt;br /&gt;
erknospeten&lt;br /&gt;
Gebete: doch sie auszusprechen ist mir&lt;br /&gt;
ganz streng verboten.&lt;br /&gt;
Bewegt&apos; ich trotzdem meine Lippen, sagt&apos; ich,&lt;br /&gt;
was ich nicht will;&lt;br /&gt;
Denn Liebesverse rezitieren ist mir&lt;br /&gt;
ganz streng verboten.&lt;br /&gt;
Und rezitiert&apos; ich doch ein Liebesliedchen,&lt;br /&gt;
so darf ich nicht&lt;br /&gt;
Aufseufzen, und mir sind auch Tränen, Schluchzer&lt;br /&gt;
ganz streng verboten.&lt;br /&gt;
Und seufzte ich, vergösse ich auch Tränen,&lt;br /&gt;
so ist mir doch,&lt;br /&gt;
Die innigsten Gefühle auszudrücken&lt;br /&gt;
ganz streng verboten.&lt;br /&gt;
Und drückt&apos; ich meine innigsten Gefühle&lt;br /&gt;
in Worten aus,&lt;br /&gt;
Ist&apos;s doch, mein Herz an diesen Ort zu hängen,&lt;br /&gt;
ganz streng verboten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BAHADUR SCHAH ZAFAR (1775-1862)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
___________ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frag nicht, wie lieblich-zart ihr Körper ist! &lt;br /&gt;
Man weiß nicht: ist es Seele oder Leib?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir Taqi MIR (1724-1810)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
___________ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O schlanke Zier du -&lt;br /&gt;
Wer gleichet dir, du?&lt;br /&gt;
Dich preis&apos; ich hier, du -&lt;br /&gt;
Du bist so schön.&lt;br /&gt;
Die Wangen feine&lt;br /&gt;
Im Rosenscheine -&lt;br /&gt;
Dir ähnelt keine -&lt;br /&gt;
Du bist so schön.&lt;br /&gt;
Komm, mein Entzücken,&lt;br /&gt;
Mich zu berücken,&lt;br /&gt;
Still zu beglücken -&lt;br /&gt;
Du bist so schön.&lt;br /&gt;
In deinen Schlingen&lt;br /&gt;
Sich Herzen zu fingen.&lt;br /&gt;
Dich zu besingen!&lt;br /&gt;
Du bist so schön.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WASIF ENDERUNI (gest. 1825)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
___________ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Komm, daß in meinem Herzen dein Bild sich niederlasse!&lt;br /&gt;
Geh nicht nach China! Denn dort malt man&apos;s nur auf Seide!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Khwadscha Mir DARD (1721-1785)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
___________ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Komm, laß uns auf dem Bette sitzen,&lt;br /&gt;
Des Himmels Sterne zählen, bis der Morgen dämmert!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LANDEY (Kurzgedicht im Paschto &lt;br /&gt;
aus zwei Zeilen von 9 und 13 Silben; oft von Frauen gedichtet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
___________ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wollte einen Kuß von ihm - er sagte:&lt;br /&gt;
&quot;Man darf dem Kranken doch nichts Süßes geben!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Khadschu Kirmani (1281-1352)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
___________ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möcht&apos; in meinen eig&apos;nen Versen mich verstecken,&lt;br /&gt;
Damit, wenn du sprichst, ich deine Lippen küsse!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&apos;Abdur Rahman Dschami (1414-1492)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
___________ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Augen sind Narzissen, Rosen ihre Wangen rot,&lt;br /&gt;
ihre Locken Hyazinthen, die Gestalt: Zypresse schlank,&lt;br /&gt;
Und von ihrem Widerscheine&lt;br /&gt;
ward der Spiegel ganz zum Garten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Imambaksch NASIKH (gest. 1838)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
___________ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gott mach&apos; dich zur Blume am Ufer,&lt;br /&gt;
Daß ich dich rieche, wenn ich sag&apos;, ich hole Wasser!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LANDEY&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
___________ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gott mache mich zu einem Becher,&lt;br /&gt;
Damit ich jeden Morgen deine Lippen spüre!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LANDEY &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
___________ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einmal leg die Hand auf meine Hand -&lt;br /&gt;
Lang&apos; noch werd&apos; ich denken an solch ein Handauflegen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LANDEY &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
___________ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nixe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
War sie wohl eben jetzt aus dem Meer gestiegen? &lt;br /&gt;
Ihr Haar, ihre Lippen &lt;br /&gt;
Rochen bis morgens nach See, &lt;br /&gt;
Und wie das Meer war die Brust, die sich senkte und hob.&lt;br /&gt;
Ich weiß ja, sie war arm&lt;br /&gt;
- Bei ihrem Körper konnte man nicht grad&apos;&lt;br /&gt;
von Arm-Sein sprechen -&lt;br /&gt;
Tief in mein Ohr, ganz leis, Sang sie mir Liebeslieder.&lt;br /&gt;
Was hatte sie nicht gesehn und gelernt &lt;br /&gt;
In ihrem Leben, das mit dem Meer engumschlungen verlief: &lt;br /&gt;
Netze flicken, Netze werfen, Netz einholen, &lt;br /&gt;
Angeln machen, Futter holen, Boote säubern. &lt;br /&gt;
Um mich an Stachelfisch zu erinnern, &lt;br /&gt;
Bohrte sie ihre Hände in meine.&lt;br /&gt;
Ich sah diese Nacht, ich sah es in ihren Augen, &lt;br /&gt;
Wie schön wohl der Tag auf offenem Meer erwacht! &lt;br /&gt;
Und ihre Haare lehrten die Woge mich kennen; &lt;br /&gt;
Ich schaukelte lange im Traume darin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ORHAN VELI Kanik (1914-1950)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
___________ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Liebesnacht war&apos;s in des Vollmondes Schein,&lt;br /&gt;
Und gütig war Gott: sie kam, sie ward mein.&lt;br /&gt;
Gesegneter noch als die »Festnacht der Macht«;&lt;br /&gt;
Denn Jupiter war mit dem Monde allein.&lt;br /&gt;
Noch lichter die Nacht als strahlender Tag,&lt;br /&gt;
Vom Himmel strömt&apos; Licht zur Erde hinein.&lt;br /&gt;
Am Himmelszelt traf ein Mond einen Mond:&lt;br /&gt;
Nicht Nacht war&apos;s, nein Frühe am himmlischen Rain!&lt;br /&gt;
Eine Brautnacht - so süß, so süß war ihr Kuß,&lt;br /&gt;
Die Seele voll Glück, o Seligkeit rein!&lt;br /&gt;
Enthüllt, was verhüllt: Symbol ward real -&lt;br /&gt;
Die Liebe schien uns ganz göttlich zu sein!&lt;br /&gt;
Es klingt wie ein Traum, was hier ich gedichtet&lt;br /&gt;
Ich hab&apos; von der Zeit meiner Jugend berichtet!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haidar &apos;Ali ATISCH (gest. 1847)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
___________ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vereinigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die an der Liebsten Brust in Schlummer sinken,&lt;br /&gt;
Einswerdend alles Glück des Lebens trinken,&lt;br /&gt;
Die Zeit für Nacht endloser Freude halten,&lt;br /&gt;
Sehn nicht am Himmel Frührot sich entfalten;&lt;br /&gt;
Den ew&apos;gen Liebeshag im Traum sie sehen,&lt;br /&gt;
Wo Lenz nur herrscht, die Winde anders wehen.&lt;br /&gt;
In Lust hört man des Sprossers Klagen nimmer,&lt;br /&gt;
Nie welkt die Rose, bleicht des Mondes Schimmer.&lt;br /&gt;
Stets, jedem Aug, ist blau das Himmelszelt,&lt;br /&gt;
Gleich Arm und Reich in dieser Himmelswelt;&lt;br /&gt;
Im Traumesteich erfrischt die Lieb sich, wie&lt;br /&gt;
Man lauscht, fast endlos, Springbrunns Melodie.&lt;br /&gt;
Lebt jemand einmal nur in diesem Hag,&lt;br /&gt;
Da ihr Arm ihn umschlang, sie bei ihm lag,&lt;br /&gt;
In ihres Haares Duft versunken auch -&lt;br /&gt;
Des Liebens Zauber spürt er jeden Hauch;&lt;br /&gt;
Ein Sein, als wären Sterne aufgegangen,&lt;br /&gt;
Die Augen sind von Wundem rings umfangen,&lt;br /&gt;
Vom längsten Kuß nicht satt, dürstend beim Küssen:&lt;br /&gt;
Der Lippen Salz macht, daß sie dürsten müssen! &lt;br /&gt;
Dies Salz ist&apos;s, das die Schöpferkraft verleiht, &lt;br /&gt;
Geheimnisvoll: da etwas Gott ihr seid.&lt;br /&gt;
Die hier im Garten weilen, rosenschwer, &lt;br /&gt;
Durch welchen Zufall kamen sie, woher? &lt;br /&gt;
In Tagen, da sie Liebe führt - vom Ort &lt;br /&gt;
Trägt sturmgleich eine Leidenschaft sie fort!&lt;br /&gt;
Ihr Weg - des Lebens lichtgeschaffne Bahn! &lt;br /&gt;
Welch himmlisch Rennen eines Nachts hebt an! &lt;br /&gt;
Verhängten Zügels, vierspann, nahn zwei Seelen &lt;br /&gt;
Der Sphäre hier, um weitres Ziel zu wählen; &lt;br /&gt;
In diesem Sieg erglänzen die Gesichter, &lt;br /&gt;
Der Himmel rings flammt strahlend auf, voll Lichter.&lt;br /&gt;
Die an der Liebsten Brust in Schlummer sanken, &lt;br /&gt;
In jenem Himmel alle Seinslust tranken, &lt;br /&gt;
In jener Zeit vergaßen sie die Welt ... &lt;br /&gt;
- Versäumte Zeit, grausame Stunde gellt! &lt;br /&gt;
Wenn sie aus süßem Schlaf einmal erwacht, &lt;br /&gt;
Ist überall nur Kerker, rings nur Nacht. &lt;br /&gt;
Unheil, in solcher Welt erwachen, Plage! &lt;br /&gt;
Erstickt von Trennung brennen Tag um Tage. &lt;br /&gt;
O Glück! Dies Dunkel ist als Tod noch schlimmer! &lt;br /&gt;
O Liebe! Dein sind jene Herzen immer! &lt;br /&gt;
Vereinung! O verzaubre liebend Paare! &lt;br /&gt;
Himmlische, süße Nacht! O währe Jahre!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
YAHYA KEMAL Beyatli (1884-1958)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
___________ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Paradies ist nicht geringer&lt;br /&gt;
an Strahlkraft als dein Haus -&lt;br /&gt;
In Form und Grundriß ist&apos;s das gleiche,&lt;br /&gt;
nur weniger besucht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mirza Asadullah GHALIB (1797-1869)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
___________ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du mich freundlich zu dir rufst, &lt;br /&gt;
so tu&apos;s, zu welcher Zeit du willst&lt;br /&gt;
Ich bin nicht die verfloss&apos;ne Zeit, &lt;br /&gt;
daß ich nicht wiederkommen kann!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mirza Asadullah GHALIB (1797-1869)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
___________ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lasse meinen Blick am Himmel schweifen -&lt;br /&gt;
Seh ich, den du jetzt siehst, den Stern so licht? &lt;br /&gt;
Ich halt&apos; die Wandrer an aus allen Landen, &lt;br /&gt;
Ob einer deinen Duft geatmet nicht. &lt;br /&gt;
Zu allen Winden wend&apos; ich mich, die wehen:&lt;br /&gt;
Vielleicht gibt einer mir von dir Bericht. &lt;br /&gt;
Ich geh verstört dahin auf meinem Wege -&lt;br /&gt;
Ein Lied vielleicht von deinem Namen spricht. &lt;br /&gt;
Auf jeden, den ich treffe, blick ich - trägt er &lt;br /&gt;
Nicht einen Zug von deinem Angesicht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AT-TORTUSCHI (1059-1126 oder 1131)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
___________ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschied und Wiedersehen&lt;br /&gt;
hat jedes doch sein Glück:&lt;br /&gt;
Geh tausendmal - und komm dann&lt;br /&gt;
zehntausendmal zurück!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mirza Asadullah GHALIB (1797-1869)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
___________ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte meine Seele&lt;br /&gt;
hingeben gleich dem Schmetterling,&lt;br /&gt;
Erblickt&apos; ich nur noch einmal&lt;br /&gt;
die Kerze deines Angesichts!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ZEB UN-NISA (1638-1701)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
___________ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den wahrhaft Liebenden ist Liebe eingeboren -&lt;br /&gt;
Von andern lernt ja nicht der Falter, zu verbrennen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MAHIR Akbarabadi (gest. 1678)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
___________ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich würde sagen ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich würde sagen, es sei im April ein Abend, &lt;br /&gt;
Und die beglückendsten aller Winde wehen von dir. &lt;br /&gt;
In dir betrachte ich nun das blaueste aller Meere, &lt;br /&gt;
In dir durchwandele ich den ganz einsamen Wald, &lt;br /&gt;
Von dir nur pflückt&apos; ich die unverwelklichsten Blüten, &lt;br /&gt;
In dir durchpflügte ich das gesegnetste Land, &lt;br /&gt;
Und alle Früchte kostete ich in dir. &lt;br /&gt;
Ich würde sagen, du seist für mich &lt;br /&gt;
Notwendig wie die Luft, &lt;br /&gt;
Gesegnet wie das Brot, &lt;br /&gt;
Und wie das Wasser so lieb, &lt;br /&gt;
Du, himmlisches Gnadengeschenk.&lt;br /&gt;
Ich würde sagen ... glaub mir, o glaube mir, Lieb, &lt;br /&gt;
Du bist mir im Hause der Frohsinn, &lt;br /&gt;
Du bist mir im Garten der Lenz, &lt;br /&gt;
Auf meiner Tafel der älteste Wein. &lt;br /&gt;
Ich lebe in dir, &lt;br /&gt;
Und du, du herrschest in mir. &lt;br /&gt;
Laß mich, ich will deine Schönheit verkünden &lt;br /&gt;
Mit Winden und Vögeln und Strömen zusammen! &lt;br /&gt;
Und später, an einem Tag, &lt;br /&gt;
Wenn du vielleicht meine Stimme nicht mehr erkennst &lt;br /&gt;
Aus der Stimme der Winde und Ströme und Vögel, &lt;br /&gt;
Dann, wisse das, bin ich tot. &lt;br /&gt;
Aber werde nicht traurig, du, sei nur ganz ruhig:&lt;br /&gt;
Auch den Käfern im Grab erzähle ich deine Schönheit.&lt;br /&gt;
Und irgendwann später, &lt;br /&gt;
Wenn du am Himmelszelt wiederum meine Stimme vernimmst, &lt;br /&gt;
Denke daran: dann ist Auferstehung, &lt;br /&gt;
Und ich stehe mitten darin und suche nur dich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CAHIT SITKI TARANCI (1910-1956)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
___________ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Liebe ward das Bittre süß und hold,&lt;br /&gt;
Durch Liebe ward das Kupfer reines Gold,&lt;br /&gt;
Durch Liebe ward die Hefe rein und klar,&lt;br /&gt;
Die Liebe bot der Krankheit Heilung dar,&lt;br /&gt;
Durch Liebe wird belebet, wer entschlafen,&lt;br /&gt;
Durch Liebe werden Könige zu Sklaven ...&lt;br /&gt;
Die Liebe macht das tote Brot zur Seele,&lt;br /&gt;
Macht ewig die vergängliche, die Seele!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maulana Dschelaladdin RUMI (1207-1273)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
___________ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Feder eilt im Schreiben, kaum zu halten.&lt;br /&gt;
Kommt sie zur Liebe, muß sie gleich zerspalten.&lt;br /&gt;
Wie ich die Liebe auch erklären will -&lt;br /&gt;
Komm ich zur Liebe, schweig&apos; ich schamvoll still.&lt;br /&gt;
Erklärung mag erleuchten noch so sehr,&lt;br /&gt;
Doch Liebe ohne Zungen leuchtet mehr!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maulana Dschelaladdin RUMI (1207-1273)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
___________ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Frühling kam, die Blüten&lt;br /&gt;
erschienen Wange an Wange -&lt;br /&gt;
Ach könnten du und ich doch&lt;br /&gt;
auch so im Garten stehen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir Taqi MIR (1724-1810)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
___________&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(aus: Annemarie Schimmel Nimm eine Rose und nenne sie Lieder. Poesie der islamischen Völker.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;br /&gt;
Aus der islamischen Welt (28 Gedichte)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.deutsche-liebeslyrik.de/fremd/islam.htm&quot;&gt;http://www.deutsche-liebeslyrik.de/fremd/islam.htm&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
_________________________________________________&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Liebe ohne Grenzen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Orientalische Liebeslyrik&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.deutsche-liebeslyrik.de/fremd/fremd.htm&quot;&gt;http://www.deutsche-liebeslyrik.de/fremd/fremd.htm&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
_________________________________________________&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Welt der Liebe im Islam&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Aus einer Enzyklopädie&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
von Malek Chebel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.deutsche-liebeslyrik.de/liebe_islam/liebe_islam.htm&quot;&gt;http://www.deutsche-liebeslyrik.de/liebe_islam/liebe_islam.htm&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
_________________________________________________&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutsche Liebeslyrik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.deutsche-liebeslyrik.de/&quot;&gt;http://www.deutsche-liebeslyrik.de/&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>HenryMiller</dc:creator>
    <dc:subject>Liebe ohne Grenzen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 HenryMiller</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-03T19:23:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://henrymiller.twoday.net/stories/4325772/">
    <title>&quot;Ich bereue nichts&quot; (Iran)</title>
    <link>http://henrymiller.twoday.net/stories/4325772/</link>
    <description>Madjid Kawussifar (1979 - 2007)&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;519&quot; alt=&quot;10_Kawussifar&quot; width=&quot;350&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/henrymiller/images/10_Kawussifar.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Wie schaffte er es, den Henkern sein Lachen ins Gesicht zu spucken? (ap)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;320&quot; alt=&quot;070905_2155_070906_dok_henker&quot; width=&quot;480&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/henrymiller/images/070905_2155_070906_dok_henker.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Ein Mitglied der iranischen Spezialpolizeikräfte prüft das Seil an dem zwei Menschen in Teheran aufgehängt werden sollen. (rtr)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Madjid_Kawussifar_Hinrichtung&quot; width=&quot;422&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/henrymiller/images/Madjid_Kawussifar_Hinrichtung.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Den Henkern sein Lachen ins Gesicht gespuckt (ap)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.navidkermani.de/view.php?nid=0&quot;&gt;Navid Kermani&lt;/a&gt;, geboren 1967, ist habilitierter Orientalist und war bis 2003 Long Term Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin. Seitdem lebt er als freier Schriftsteller in Köln. Für sein akademisches und literarisches Werk ist er mehrfach ausgezeichnet worden, zuletzt mit dem Stipendium der Villa Massimo in Rom. Er hat einen deutschen und einen iranischen Paß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Navid Kermani hat diesen Artikel verfasst, der am 06.09.2007 auch in der &lt;a href=&quot;http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/dokumentation/?em_cnt=1204730&amp;em_cnt_page=1&quot;&gt;Frankfurter Rundschau&lt;/a&gt; erschienen ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;IRAN - POLITIK - Dokumentation -Menschen/Personen&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&quot;Ich bereue nichts&quot;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Madjid Kawussifar wird berichtet, dass er zusammen mit seinem Neffen Hossein den Richter Hassan Moghadass erschossen haben soll, einen der gefürchtetsten Juristen der Islamischen Republik Iran, der neben anderen Intellektuellen und Journalisten den Dissidenten Akbar Gandschi zu sechs Jahren Haft verurteilt hatte. Auf einem Motorrad warteten sie vor dem Irschad-Gericht in der Ahmad-Qoseyr-Straße, der Bukarest-Straße des alten Teheran. Einer der beiden jungen Männer feuerte zwei Kugeln auf den Kopf des Richters, von denen die erste tödlich gewesen sein soll, so heißt es in der Meldung der BBC vom 2. August 2005 unter Berufung auf den Polizeichef von Teheran, Morteza Tala&apos;i. Woher der Polizeichef wusste, welches die erste der beiden Kugeln war? Er irrte sich doch sogar in der Anzahl der Täter. In der Meldung der BBC war nur von einem Täter die Rede, der zugleich Schütze und Fahrer gewesen sein soll. Am 2. August 2007 wurden zwei Männer öffentlich hingerichtet, am Tatort. &lt;a href=&quot;http://www.navidkermani.de/media/raw/KawussifarNK.pdf&quot;&gt;[weiter...]&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Trotz meines Realitätsinns war ich erschüttert und konnte es nicht recht begreifen, als ich diese barbarische Form des Todes mittels Fotos und Artikels am 06.09.2007 &lt;br /&gt;
in der FR las, dass im 21. Jhd. immer noch Menschen am Halse mit einem Kunststoffseil an einem Haken eines Kranwagen öffentlich aufgehängt werden! Und wie der Todgeweihte (Deliquent?) vorher dennoch lächelt und scheinbar Familie, Freunde oder Bekannte mit gefesselten Händen zuwinkt.- Unfassbar!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem Artikel und den Fotos über Madjid und Hassan Kawussifar fiel mir dazu folgendes Zitate ein:&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;&lt;b&gt;&quot;Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich nicht protestiert; ich war ja kein Gewerkschafter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestierte.&quot;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Pastor Martin Niemöller, von 1938-45 in KZ-Haft)&lt;/cite&gt;</description>
    <dc:creator>HenryMiller</dc:creator>
    <dc:subject>Politik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 HenryMiller</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-06T19:26:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://henrymiller.twoday.net/stories/4286714/">
    <title>Die schönsten Liebeserklärungen</title>
    <link>http://henrymiller.twoday.net/stories/4286714/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.myimg.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://img9.myimg.de/angelbf30d.gif&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Was es ist &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist Unsinn &lt;br /&gt;
sagt die Vernunft &lt;br /&gt;
Es ist was es ist &lt;br /&gt;
sagt die Liebe &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist Unglück &lt;br /&gt;
sagt die Berechnung &lt;br /&gt;
Es ist nichts als Schmerz &lt;br /&gt;
sagt die Angst &lt;br /&gt;
Es ist aussichtslos &lt;br /&gt;
sagt die Einsicht &lt;br /&gt;
Es ist was es ist &lt;br /&gt;
sagt die Liebe &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist lächerlich &lt;br /&gt;
sagt der Stolz &lt;br /&gt;
Es ist leichtsinnig &lt;br /&gt;
sagt die Vorsicht &lt;br /&gt;
Es ist unmöglich &lt;br /&gt;
sagt die Erfahrung &lt;br /&gt;
Es ist was es ist &lt;br /&gt;
sagt die Liebe &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Erich Fried) &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Quelle: Erich Fried &quot;Es ist was es ist. Liebesgedichte, Angstgedichte, Zorngedichte&quot;, Berlin 1996.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.myimg.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://img10.myimg.de/lv61f8fc5.gif&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>HenryMiller</dc:creator>
    <dc:subject>Liebe - was es ist</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 HenryMiller</dc:rights>
    <dc:date>2007-09-23T20:40:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://henrymiller.twoday.net/stories/4286565/">
    <title>Wahre Freundschaft...</title>
    <link>http://henrymiller.twoday.net/stories/4286565/</link>
    <description>&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://henrymiller.twoday.net/stories/1718287/&quot;&gt;That&apos;s What Friends Are For...&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;</description>
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    <dc:subject>Freunde</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 HenryMiller</dc:rights>
    <dc:date>2007-09-23T19:50:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://henrymiller.twoday.net/stories/4286141/">
    <title>Zum Thema Polizeibrutalität, Polizeifolter in den USA:</title>
    <link>http://henrymiller.twoday.net/stories/4286141/</link>
    <description>&lt;b&gt;Aufklärungsarbeit oder nur Voyeurismus für User bzgl. Brutalität?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannte Themen in der letzten Zeit darüber: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.journalist-und-optimist.de/mit-elektroschocks-gegen-studenten/&quot;&gt;Mit Elektroschocks gegen Studenten &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oder im Spiegel-Online:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20. September 2007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;YOUTUBE-PROMI MEYER&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Elektroschock-Scherzkeks&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles nur Show? Seit Andrew Meyer bei einem Polit-Talk in Florida mit Elektroschocks traktiert wurde, ist er eine Internet-Berühmtheit. Die Vorgeschichte des US-Studenten legt den Schluss nahe: Er hat den schmerzhaften Vorfall in &quot;Jackass&quot;-Manier gezielt provoziert. &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,506950,00.html&quot;&gt;[weiter]&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;


&lt;hr /&gt;&lt;br /&gt;


&lt;b&gt;Was ist Aufklärungsarbeit im Internet, und was ist Voyeurismus der User hinsichtlich Polizeibrutalität? (Abgesehen von der allgemeinen Brutalität im Netz.)&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spiegel-Online:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21. September 2007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;POLIZEIBRUTALITÄT&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Teil: Little Brother is watching you &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Frank Patalong &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Welt, in der jeder Kameramann ist und YouTube den Sendeplatz stellt, steht potentiell jeder unter Beobachtung. Für die Polizei in den USA wird das zu einem zunehmenden Problem. Nicht nur, weil es immer öfter die Schläger im Polizeicorps outed - sondern allen den Ruf versaut. &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,506937,00.html&quot;&gt;[weiter]&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,506937-2,00.html&quot;&gt;2. Teil: Zwischen Nutzen und Schaden - YouTube outet nicht nur Missetäter, es ist auch Propagandaplattform&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;


&lt;hr /&gt;&lt;br /&gt;


Wenn man nur bei YouTube unter search Taser eingibt, erhält man 21 - 40 of about 3,180  Search Results for Taser! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche davon ausschließlich Polizeifolter zeigt ist schwer zu beurteilen. Fakt aber ist, bei genauer Recherche, das es diese brutalen Polizeiübergriffe in den USA häufiger gibt als man es wahrhaben will. Und das ist das erschreckende dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den USA gibt es sogar Webseiten, wie z. B. &lt;a href=&quot;http://policechase.tv/&quot;&gt;http://policechase.tv/&lt;/a&gt; , indem die user über die besten Polizeizugriff-Videos abstimmen können. Erschreckend, wenn man das so alles liest, sind dabei die Meinungen dieser user. Strange world this free, democratic USA! *schüttel*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Passend dazu - finde ich - ein Zitat von Henry Miller: &lt;b&gt;&lt;i&gt;Amerika gibt es nicht. Es ist ein Name, den man einer abstrakten Idee verleiht. &lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gott sei dank gibt es aber auch Webseiten, wie z.B.&lt;a href=&quot;http://copwatchla.org/&quot;&gt; Cop watch L.A.&lt;/a&gt; oder &lt;a href=&quot;http://www.prisonplanet.com/articles/september2007/210907_b_brutality.htm&quot;&gt;&quot;Epidemic Of Police Brutality Sweeps America&quot;&lt;/a&gt; , die scheinbar mit ihrer Aufklärungsarbeit auf die Polizeibrutalität und Folter aufmerksam machen möchte - und somit solche willkürlichen Praktiken der Polizei weltweit - dank youtube.com und andere Videoportals - unter Beobachtung stehen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Und wieder die Frage&lt;/i&gt;: &lt;b&gt;Wo beginnt aber die Aufklärungsarbeit und was ist hierbei stuff for User-Brutality-Voyeurismus?&lt;/b&gt;</description>
    <dc:creator>HenryMiller</dc:creator>
    <dc:subject>Netzwelt</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 HenryMiller</dc:rights>
    <dc:date>2007-09-23T18:32:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://henrymiller.twoday.net/stories/4274653/">
    <title>Stammbaum der &quot;Müllers&quot;</title>
    <link>http://henrymiller.twoday.net/stories/4274653/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;200&quot; alt=&quot;Young-HVM-his-Sister-Lauretta&quot; width=&quot;175&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/henrymiller/images/Young-HVM-his-Sister-Lauretta.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/henrymiller/files/Stammbaum-Henry-Miller.pdf&quot;&gt;&lt;b&gt;Stammbaum der Familie &quot;Müller&quot; als pdf&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Quelle: www.jochaim-dietze.de&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>HenryMiller</dc:creator>
    <dc:subject>02 Stammbaum</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 HenryMiller</dc:rights>
    <dc:date>2007-09-19T19:52:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://henrymiller.twoday.net/stories/4274461/">
    <title>Er hat doch nur eine Frage gestellt!</title>
    <link>http://henrymiller.twoday.net/stories/4274461/</link>
    <description>&lt;b&gt;Student mit Elektroschock-Pistole misshandelt&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Demokratie made in USA - John Kerry in Florida &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestern, am 17. September, war Senator John Kerry zu einem Diskussionsforum in die Universität von Florida (UF) eingeladen worden. Im Hörsaal waren Mikrofone aufgebaut, jeder der Anwesenden hatte die Möglichkeit, offen seine Fragen an den Senator zu richten. &lt;a href=&quot;http://politblog.net/rechtsstaat/student-mit-elektroschock-pistole-misshandelt.htm&quot;&gt;[weiter...]&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;florida2&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/henrymiller/images/florida2.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
via &lt;a href=&quot;http://princo.wordpress.com&quot;&gt;http://princo.wordpress.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Aufnahmen über die Misshandlung des US-Studenten, z. B. auf &lt;a href=&quot;http://www.rtl.de/news/rtl_aktuell_videoplayer.php?article=12594&amp;pos=14&quot;&gt;RTL TV Video News &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf YOUTUBE&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;350&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/IATPoHdpak0&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;wmode&quot; value=&quot;transparent&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/IATPoHdpak0&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; wmode=&quot;transparent&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;350&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf YOUTUBE&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;350&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/nnAGjmnfqik&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;wmode&quot; value=&quot;transparent&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/nnAGjmnfqik&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; wmode=&quot;transparent&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;350&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;</description>
    <dc:creator>HenryMiller</dc:creator>
    <dc:subject>Netzwelt</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 HenryMiller</dc:rights>
    <dc:date>2007-09-19T18:58:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://henrymiller.twoday.net/stories/4271489/">
    <title>Das Schicksal der Christine Fritsch...</title>
    <link>http://henrymiller.twoday.net/stories/4271489/</link>
    <description>....als Austauschschülerin und Medizinstudentin in den USA. Vertuschung der amerikanischen Polizei und Gerichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chris come home eine unglaubliche Geschichte mit Happy-End...&lt;a href=&quot;http://princo.wordpress.com/2007/09/18/chris-come-home-eine-unglaubliche-geschichte-mit-happy-end/&quot;&gt;[weiter]&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beitrag via &lt;a href=&quot;http://princo.wordpress.com&quot;&gt;http://princo.wordpress.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Eine wirklich unglaubliche, schicksalhafte Geschichte...&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>HenryMiller</dc:creator>
    <dc:subject>Schicksale</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 HenryMiller</dc:rights>
    <dc:date>2007-09-18T21:01:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://henrymiller.twoday.net/stories/4264159/">
    <title>Die Liebe und der Tod</title>
    <link>http://henrymiller.twoday.net/stories/4264159/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;1NinAnais&quot; width=&quot;281&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/henrymiller/images/1NinAnais.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;&quot;Die Liebe stirbt nie einen natürlichen Tod. Sie stirbt, weil wir das Versiegen ihrer Quelle nicht aufhalten, sie stirbt an Blindheit und Mißverständnissen und Verrat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stirbt an Krankheiten und Wunden, sie stirbt an Müdigkeit. Sie siecht dahin, sie wird gebrechlich, aber sie stirbt nie einen natürlichen Tod. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Liebende könnte des Mordes an seiner eigenen Liebe bezichtigt werden.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anaïs Nin (1903-1977)&lt;/b&gt;&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Fire - Anaïs Nin Fire love diary&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;350&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/3GUg3JDd3fc&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;wmode&quot; value=&quot;transparent&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/3GUg3JDd3fc&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; wmode=&quot;transparent&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;350&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
A title sequence to a movie based on the diaries of Anaïs Nin.</description>
    <dc:creator>HenryMiller</dc:creator>
    <dc:subject>11 Anaïs Nin</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 HenryMiller</dc:rights>
    <dc:date>2007-09-17T22:03:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://henrymiller.twoday.net/stories/4268359/">
    <title>SCHWULEN-OUTER ROGERS</title>
    <link>http://henrymiller.twoday.net/stories/4268359/</link>
    <description>Die &quot;Washington Post&quot; nannte Rogers dieser Tage den im US-Kongress womöglich &quot;meistgefürchteten Mann&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Blogger gegen die Bigotten&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Marc Pitzke, New York&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Schwule Schwulenhasser sind sein Ziel. Der Blogger Mike Rogers hat schon 33 Politiker geoutet, viele Karrieren gekippt, zuletzt US-Senator Craig - widerlegen konnte ihn noch keiner. Schon droht er die Veröffentlichung weiterer Namen an.&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,505449,00.html&quot;&gt;[weiter...]&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>HenryMiller</dc:creator>
    <dc:subject>Netzwelt</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 HenryMiller</dc:rights>
    <dc:date>2007-09-17T20:47:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://henrymiller.twoday.net/stories/4264177/">
    <title>&quot;Das Delta der Venus&quot;</title>
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    <description>&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;350&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/791oBsaXEk4&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;wmode&quot; value=&quot;transparent&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/791oBsaXEk4&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; wmode=&quot;transparent&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;350&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
Delta of Venus - Anaïs Nin - Song by Marlene Dietrich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Klappentext zu &quot;Das Delta der Venus&quot;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Anaïs Nin, die Schöpferin der weiblichen Sprache der Sexualität, gab &quot;Das Delta der Venus&quot; erst kurz vor ihrem Tod frei - 35 Jahre, nachdem sie diese ungemein direkten Schilderungen geschrieben hatte. Die fünfzehn erotischen Episoden stellen in der Tat das meiste in den Schatten, was wir an erotischer Literatur aus der Feder einer Frau kennen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Das Delta der Venus&quot;&lt;br /&gt;
EAN: 9783596164035 &lt;br /&gt;
ISBN: 3596164036 Anais Nin &lt;br /&gt;
Bornemann, Eva (Übersetzung) &lt;br /&gt;
Fischer Taschenbuch Vlg. &lt;br /&gt;
Abmessung: 192 x 126 x 27 cm &lt;br /&gt;
Seiten: 326 Seiten &lt;br /&gt;
Erscheinungsdatum: 02.2005 &lt;br /&gt;
Einband: Kartoniert / Broschiert</description>
    <dc:creator>HenryMiller</dc:creator>
    <dc:subject>11 Anaïs Nin</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 HenryMiller</dc:rights>
    <dc:date>2007-09-17T08:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://henrymiller.twoday.net/stories/4264221/">
    <title>Zitate, Texte, Gedichte...</title>
    <link>http://henrymiller.twoday.net/stories/4264221/</link>
    <description>&lt;b&gt;...zum Thema Liebe von &lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://www.christian-von-kamp.de/&quot;&gt;Christian von Kamp&lt;/a&gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Versuch, die Liebe mit Worten zu definieren, wird vergeblich sein. Ist Liebe das Bedürfnis, dem anderen Gutes zu tun? Ist Liebe das Verlangen, dem Geliebten nahe zu sein? Ist Liebe das warme Gefühl, wenn ich dem Geliebten in die Augen schaue? Oder ist Liebe Fürsorge, Wohlwollen, Verantwortung füreinander, innige Gemeinsamkeit? All dies mögen Teilaspekte sein, doch letztlich ist Liebe nicht zu beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Liebe ist nichts als ...&quot;: Selten gibt es eine Aussage, die so falsch ist wie diese. Denn Liebe ist so umfassend, daß sie nicht auf einen einzigen Bereich eingegrenzt werden kann. Wer Liebe gar nur als chemische Reaktion oder als nützliche soziale Komponente zu erkennen glaubt, ist zutiefst zu bedauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer liebt und geliebt wird, ist reich. Arm ist, wer trotz materieller Reichtümer ohne Liebe bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe ist Leben, denn sie öffnet Gefühl, Verstand und Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe ist auf die Ewigkeit hin angelegt. Zwar kann sie bei Enttäuschung, Gleichgültigkeit, Vernachlässigung und ähnlichem abnehmen oder ganz vergehen. Doch wie der Mensch sich ein ewiges Leben ersehnt, kann er sich auch mit dem Gedanken einer Vergänglichkeit der Liebe nur schwer abfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe ist die Selbstüberschreitung des Ich auf ein Du hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe ist das Geschenk der eigenen Person an eine andere - ein Geschenk, das nicht zum Verlust führt, sondern zur Erfüllung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Liebe bedarf der Pflege. Schenke ich dem Geliebten weniger Aufmerksamkeit, kann die Liebe allmählich an Stärke verlieren. Lasse ich hingegen in mir dem Wunsch Raum, dem Geliebten jeden Tag aufs Neue Freuden zu bereiten, kann die Liebe dadurch wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe formt, ändert das Fühlen, Denken, Urteilen, das Reden und Handeln - und damit die Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Liebender sieht Wunder, die dem Nichtliebenden verborgen bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer liebt, ist Beschenkter und Schenkender zugleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Menschen Liebe ist anders, so wie auch jeder Mensch ein anderer ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer liebt, sieht mit mehr als zwei Augen, hört mit mehr als zwei Ohren, fühlt mit mehr als einem Herz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe ist ein zartes und verletzliches Gewächs, man muß behutsam mit ihr umgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilend schafft die Liebe Einheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe: Gleichklang trotz Verschiedenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gib - gib Dich - gib Dich hin: und finde Dich dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe: gleichzeitige Bindung und Befreiung Deiner selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe: selbstverschenkend selbstwerdend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was Auge und Verstand nicht sehen und begreifen, kann die Liebe erfühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe: unsichtbar und leise eine der größten Wirklichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe: der tiefste Grund für unsere Existenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*******************************************&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Längere Texte über die Liebe:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Liebesbekenntnis&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Immer schon habe ich Dich geliebt.&lt;br /&gt;
Immer werde ich Dich lieben.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese beiden Sätze, die ich in der Biographie eines indischen Yogi fand und die die Liebe zwischen Guru und Jünger kennzeichnen sollten, lösten in mir wohligen Schauer aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Immer schon habe ich Dich geliebt.&lt;br /&gt;
Immer werde ich Dich lieben.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich mußte an unsere Liebe denken, an die Liebe zwischen Dir und mir. Es kam mir so vor, als träfen diese Worte auch auf uns zu, auf unsere Liebe..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Immer schon habe ich Dich geliebt.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich kenne ich Dich nicht schon &quot;immer&quot;, und liebe Dich nicht seit jeher. Ich vermute es zumindest, beweisen kann ich es nicht. Ich lebe ja auch nicht schon &quot;immer&quot;. Oder vielleicht doch, als Seele. Jedenfalls kann ich mich nicht an ein Immer erinnern, ein Immer voller Liebe. Und als wir uns kennenlernten, damals in dem kleinen Büro, wo man uns zusammensetzte, ohne uns vorher gefragt zu haben: Da war noch keine Liebe zwischen uns. Gut, wir fanden uns von Anfang an sympathisch, aber Liebe? Echte Liebe, nicht nur Sympathie? Die Liebe wuchs erst mit der Zeit, fing klein an und wurde dann immer größer. Und dennoch, es kommt mir so vor, als hätte ich Dich immer schon geliebt. Kaum kann ich mir vorstellen, je ohne Dich gelebt zu haben, ohne die Liebe zu Dir. Nein, an die Wiedergeburt des Menschen glaube ich nicht, an die hunderte oder tausende von irdischen Leben, die jeder einzelne durchläuft, oder an den ewigen Kreislauf des Lebens, wie eine Schlange, die sich in den eigenen Schwanz beißt. Alles nur Wiederholung? Immer und immer wieder? Schon einmal mit Dir verheiratet gewesen sein, schon einmal in Liebe zu Dir entbrannt sein, oder ein dutzend Mal, oder unendlich oft? Und doch ist mir, als würden wir einander schon sehr lange kennen, weit über dieses Leben hinaus. Und nicht nur kennen, sondern lieben. Als hätte die Liebe nicht vor zwanzig Jahren angefangen, aus den Nichts heraus, sondern hätte nur geschlafen und sei allmählich wieder aufgewacht. Als sei immer schon Liebe gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Immer schon habe ich Dich geliebt.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Dir und in mir ist etwas, lebt etwas, das so schwer beschrieben werden kann, und das doch im Grunde so einfach ist. Vertrauen ... Heimat ... Liebe ... Wie armselig, wie hilflos stammelnd ist doch unsere Sprache, wenn sie etwas ausdrücken oder auch nur beschreiben, nur umschreiben soll, was von tieferem Sein und Sinn ist als Brot, Spiele, Geld, Job. Manchmal möchte ich die Sprache einfach wegwerfen und schweigen. Dann käme ich diesem so Schweren und doch so Einfachen vielleicht näher. Oder: Gefühl? Was ist Gefühl? Wenn darüber geredet, geschrieben wird, dann ist es in Gefahr, sein Eigentliches zu verlieren. &quot;Gefühl&quot; deutet vielleicht die Richtung an, in der sich das vollzieht, was Liebe bedeutet. Aber Gefühl läßt sich so leicht mißbrauchen, mißdeuten, ist oft nichts als Gefühligkeit, als Sentimentalität, als Hysterie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe ein bloßes Gefühl? Liebe als Gefühlschemie? Liebe nur Gefühlselektrik? Liebe ein Sozialtrick, von der &quot;Natur&quot; (wer oder was auch immer das sein mag) geschaffen, um das Zusammenleben in Gesellschaften zu ermöglichen und die Fortpflanzung zu sichern? Armselig ist nicht nur die Sprache. Armselig und krank sind die Menschen, die so denken. Kleine Gedanken, die kommen und auch wieder gehen, nicht wert, sie im Gedächtnis zu behalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Du, Du bist. Und Du warst. Wie auch unsere Liebe war und ist. Und sein wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Immer werde ich Dich lieben.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unvorstellbar, daß unsere Liebe je endet. Es kommt mir vor, als wäre das unmöglich. Du weißt, ich bin kein Spinner, kein Theoretiker, kein traumverlorener Idealist. Doch wie Liebe sich als seit Ewigkeit bestehend empfindet, so besteht sie auch in die Ewigkeit hinein. Liebe will immer fortdauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du weißt, und ich weiß, in einem Monat oder in vierzig Jahren wirst Du sterben, werde ich sterben. Doch unsere Hoffnung, unser Sehnen ist, daß die Seele lebt, daß die Liebe lebt, daß sie vielleicht vorübergehend schläft, aber lebt. Die Liebe: für alle Zeit, für die Ewigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Und immer werde ich Dich lieben.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du und ich, wir sind so schwach. Wir sind unvollkommen, voller Fehler. Ängste, Leere, Unzufriedenheit, Gier machen aus uns nicht gerade Idealgestalten. Wir suchen nach Befreiung aus dem Druck, nach Stillung der Unruhe, nach Erfüllung. Wir klammern uns fest, und wir stoßen zurück. Wir wären verloren, wäre da nicht die Liebe. Du und ich. Wir bleiben unvollkommen. Nicht edle, reine Ideen treiben uns an. Und doch: Alles ist anders. Und bleibt anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Immer schon habe ich Dich geliebt.&lt;br /&gt;
Immer werde ich Dich lieben.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*******************************************&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&quot;Was ist Liebe&quot;&lt;/b&gt;, fragst Du mich. &quot;Was ist ... Liebe?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du sahst mich verbittert an, und um Deine Mundwinkel zuckte es spöttisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist Liebe?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr hattet doch ernsthafte Krisen in Eurer Ehe überwunden, und jetzt diese Frage. &quot;Was ist Liebe?&quot; Im ersten Ehejahr war es ganz schlimm gewesen, Du warst krank, anders kann ich Deine seelische Störung nicht nennen, Marie war schwanger, Du brauchtest ihre Hilfe, ihre Liebe, sie brauchte Deine Hilfe, beide konntet Ihr einander nicht helfen, obwohl auf beiden Seiten der Wille dazu vorhanden war. Schließlich ging es aufwärts mit Dir, wie durch ein Wunder, Du fandest die Kraft, über Deinen Tellerrand hinauszusehen, Du konntest Marie helfen, und allmählich renkte sich alles ein. Es gab Rückfälle, und es gab Zeiten, da wart Ihr beide empfindlich wie Mimosen. Doch dann habt Ihr Euch zusammengerissen, Euch nicht von Euren Gefühlen fortschwemmen lassen, und Ihr fandet zueinander. In den letzten Jahren ging alles ganz gut, hatte ich den Eindruck. Liebe war da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt diese Frage: Was ist Liebe? Ausgerechnet ich, ein Mathematiker, soll eine Antwort darauf finden. Auf Liebe. Ehrlich gesagt, ich glaube nicht, daß ich eine Antwort geben kann. Sagen kann, was Liebe ist. Jedenfalls denke ich, daß es keine Antwort gibt, die man in Worte fassen und auf ein Stück Papier schreiben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich weiß ich, es gibt viele Wörter und Worte über die Liebe, viele beschriebene und bedruckte Seiten über die Liebe, Millionen und Abermillionen: &quot;Liebe ist ... Bei der Liebe handelt es sich um ... Um zu lieben, muss man nur ... Einfach Liebe ...&quot; Und doch glaube ich nicht, ein Mensch könne dadurch die Liebe lernen. Vielleicht kann jemand lernen, die in ihm verborgene Liebe sichtbar zu machen. Vielleicht kann die Liebe in sein Inneres kommen, sein Herz finden, wie ein Geschenk, das man eben nicht kaufen kann, sondern von jemandem ohne Anspruch darauf erhält. Vielleicht kann ein Mensch lernen, mit seiner Liebe besser umzugehen, vielleicht kann er die Liebe pflegen und verfeinern. Aber die Liebe als solche lernen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daß es Umschreibungen und Schilderungen und Darstellungen der Liebe in Gedichten und Aphorismen, in Romanen und Dramen, in Liedern und Filmen gibt, weiß jeder. Doch man sollte es nicht glauben, einige meinen tatsächlich, Liebe definieren zu können. Sie wollen Liebe in eine Formel fassen oder in ihre Bestandteile zerlegen. Kürzlich erst las ich, Liebe bestehe aus zwei &quot;Elementen&quot;: dem Verlangen, dem geliebten Menschen nahe zu sein, und dem Antrieb, dem anderen Gutes zu tun. Je nach &quot;Art&quot; der Liebe und nach Einzelfall überwiege mal die eine &quot;Komponente&quot;, dann wieder die andere. Und dann gäbe es noch die unglücklichen &quot;Konstellationen&quot; der Liebe, etwa indem ich dem anderen nur dadurch Gutes tun kann, daß ich mich von ihm fernhalte. Sollte ich als Wissenschaftler Dir etwa solche &quot;Definitionen&quot; über die Liebe zumuten, nur damit ich Deine Frage seriös beantworten kann? Natürlich ist etwas &quot;dran&quot; an solchen Erklärungen, aber es bleiben unzureichende und meines Erachtens vergebliche Versuche. Vielleicht sind sie manchmal hilfreich, das eigene Verhalten ein wenig besser zu beleuchten. Mehr auch nicht. Diese &quot;Elemente&quot; können Anzeichen der Gegenwart von Liebe sein, sie können andeuten, daß hier Liebe zugegen ist, doch sie sind nicht selbst die Liebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist Liebe? Ich kann es nicht sagen. Ich kann vermuten, kann ahnen, kann von ihr ergriffen, überwältigt werden - aber sagen kann ich es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Deine Liebe? Eure Liebe? Ob sie noch da ist, weiß ich nicht. Vielleicht ist sie verschüttet worden im Laufe der Ehejahre. Vielleicht ist die Liebe zugestaubt. Wenn alles sich einschleift, kann das vorkommen. Oder wenn ununterbrochen Neues und Ablenkendes da ist. Oder wenn man sich nicht mehr bemüht, über den eigenen engen Horizont zu schauen. Oder wenn man vor sich selbst flieht. Oder wenn man sich der Angst ergibt, vor der Zukunft, oder vor den Schmerzen, die die Liebe zwangsläufig mit sich bringt, wenn dem anderen etwas Schlimmes zustößt. Oder wenn man einfach nicht mehr &quot;ich liebe Dich&quot; sagt und &quot;ich liebe Dich&quot; handelt: nicht nur wöchentlich, nicht nur täglich, sondern immer wieder und immer von Neuem. Denn Liebe will Dauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*******************************************&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Gedicht über die Liebe&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dir, meinem Du, wünsch ich mich nah,&lt;br /&gt;
zu Deinem Wesen sag ich ja.&lt;br /&gt;
Will nur das Allerbeste Dir,&lt;br /&gt;
Dein Wohlergehn ist Freude mir.&lt;br /&gt;
Denk ich an Dich, dann wird mir warm,&lt;br /&gt;
doch ohne Dich fühl ich mich arm,&lt;br /&gt;
fühl mich verlassen und allein.&lt;br /&gt;
Dein Sein erhöht mein eigen Sein.&lt;br /&gt;
Das Du ist wichtiger als Ich,&lt;br /&gt;
ohn Dich verlöre ich auch mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie soll man Liebe wohl beschreiben,&lt;br /&gt;
ihr Wesen klar in Worte fassen?&lt;br /&gt;
Würd nicht das Wort den Sinn vertreiben?&lt;br /&gt;
Sein Innerstes ersterben lassen?&lt;br /&gt;
Schau in des Kindes lächelnd Blick,&lt;br /&gt;
in Augen, die vor Freude weinen,&lt;br /&gt;
dann weißt Du: das ist Liebesglück,&lt;br /&gt;
das ists, was zwei und mehr will einen.&lt;br /&gt;
Sei sorgsam, wach, dass es nicht trübe,&lt;br /&gt;
bring anderen täglich neues Glück,&lt;br /&gt;
denn wertvoll ist das Gut der Liebe,&lt;br /&gt;
schenkt, was Du gabst, vermehrt zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.christian-von-kamp.de/texteliebe.htm&quot;&gt;&lt;i&gt;Christian von Kamp&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*******************************************&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ich liebe Dich: Zitate aus der deutschen Literatur&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ich liebe Dich&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich liebe Dich. Ich liebe deine hellblauen seidenen Socken. Ich liebe deine zarten weissen Battistkleidchen. Ich liebe deine seidenen Gürtel mit den langen wunderbaren Schleifen. Ich liebe Dich.&lt;br /&gt;
Ich liebe deine drei von Dir geliebten Puppen, Mildred, Baby und Dorothy, welche Du an dein Herz drückst und zu welchen Du sagst: »Ihr macht mir viel Kummer, meine Lieben, wisst Ihr das?! Immer gleich verdrückt und schiefe Hüte   !«&lt;br /&gt;
Ich liebe Dich. Ich liebe den Duft deines Zimmers, deines Kleiderschrankes, deines Bettes. So duften die Rinden der Bäume im Vorfrühling, wenn noch kein Laub ist und alle Kraft im Baume drinnen liegt. Ich liebe Dich.&lt;br /&gt;
Ich liebe Dich, wenn Du gestraft wirst und Du eine Thräne wirst, wie Daphne ein Baum.&lt;br /&gt;
Die Grossen weinen. Aber die Kleinen werden Thränen.&lt;br /&gt;
Ich liebe Dich. Noch lehnst Du lächelnd an dem Thor des Lebens. Ich liebe Dich.&lt;br /&gt;
Weltenweisheit hast Du    da Du noch nichts weisst.&lt;br /&gt;
Pallas Athene Du! Unbeirrten Auges thronst Du auf dem weissen Throne deiner Kindlichkeiten! Ich liebe Dich.&lt;br /&gt;
Ah, melde mir die Nacht, in der die grausame verzerrungsfreudige Natur zum Weib Dich macht!&lt;br /&gt;
Dann will ich Abschied nehmen    von meiner Liebe.&lt;br /&gt;
Altenberg: Wie ich es sehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt keine sexuellen Unentrinnbarkeiten. Es gibt nur seelische Unentrinnbarkeiten für den Kulturmenschen.&lt;br /&gt;
»Ich liebe dich«, und dessen physiologische Konsequenzen! »Würdest du sie aber auch lieben, wenn sie unbenützbar wäre?!?« »Ganz ebenso!«&lt;br /&gt;
Altenberg: Pròdromos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich liebe Dich und glühe mich Dir an,&lt;br /&gt;
Vor Deinen Füßen lieg ich, sieh mich an,&lt;br /&gt;
Ein Knabe bin ich, küsse mich zum Mann!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, bin kein Knabe! Denn ich weiß durch Dich,&lt;br /&gt;
Was Liebe ist, Dein Blick erweckte mich,&lt;br /&gt;
Drum sing ich Dank Dir heut und ewiglich!&lt;br /&gt;
Bierbaum: Stilpe. Ein Roman aus der Froschperspektive.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, gegen dich selber will ich um dich kämpfen. Ich liebe dich unaussprechlich, bleibe bei mir, wie ich nicht mehr von dir fort kann!&lt;br /&gt;
Eichendorff: Ahnung und Gegenwart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie flüsterte: »Jung-Musgrave,&lt;br /&gt;
Ich liebe dich seit lang!«&lt;br /&gt;
»So tat ich, liebe Lady,&lt;br /&gt;
Nur war mein Wort zu bang.«&lt;br /&gt;
Fontane: Gedichte. Ausgabe 1898.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»Ich liebte dich im Leben,&lt;br /&gt;
Ich liebe dich im Tod &lt;br /&gt;
Deine Lippen, könnt&apos; ich sie küssen,&lt;br /&gt;
Bis daß sie wieder rot!«&lt;br /&gt;
Fontane: Gedichte. Ausgabe 1898.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich liebe dich ja... wie heißt es doch, wenn man einen Zweig abbricht und die Blätter abreißt? Von Herzen, mit Schmerzen, über alle Maßen.&lt;br /&gt;
Fontane: Effi Briest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»Ich liebe dich, mich reizt deine schöne Gestalt;&lt;br /&gt;
Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt.«&lt;br /&gt;
Goethe: Erlkönig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»Ich liebe dich, mich reizt deine schöne Gestalt;&lt;br /&gt;
Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt.«&lt;br /&gt;
Goethe: Gedichte. Ausgabe letzter Hand, 1827.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schenke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nennen dich den großen Dichter,&lt;br /&gt;
Wenn dich auf dem Markte zeigest;&lt;br /&gt;
Gerne hör ich, wenn du singest,&lt;br /&gt;
Und ich horche, wenn du schweigest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch ich liebe dich noch lieber,&lt;br /&gt;
Wenn du küssest zum Erinnern;&lt;br /&gt;
Denn die Worte gehn vorüber,&lt;br /&gt;
Und der Kuß, der bleibt im Innern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reim auf Reim will was bedeuten;&lt;br /&gt;
Besser ist es, viel zu denken.&lt;br /&gt;
Singe du den andern Leuten,&lt;br /&gt;
Und verstumme mit dem Schenken.&lt;br /&gt;
Goethe: West-östlicher Divan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei Worte, inhaltschwer, sie gehen von Munde zu Munde  heißen doch wohl nur: Ich liebe dich!&lt;br /&gt;
Ich liebe dich! Himmlischer Weihegruß reiner Seelen! Glockenaccord der Andacht und Harfenton der reinsten Anbetung! Laß ihn aus deinem Herzen klingen, wo er würdig widerklingt.&lt;br /&gt;
Gutzkow: Die Ritter vom Geiste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Holde, die ich meine,&lt;br /&gt;
Niedliche und kleine,&lt;br /&gt;
Ich liebe dich, und ohne dich&lt;br /&gt;
Wird mir der Abend weinerlich.&lt;br /&gt;
Hebel: Schatzkästlein des rheinischen Hausfreundes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich mich lehn an deine Brust,&lt;br /&gt;
Kommt&apos;s über mich wie Himmelslust;&lt;br /&gt;
Doch wenn du sprichst: »Ich liebe dich!«,&lt;br /&gt;
So muß ich weinen bitterlich.&lt;br /&gt;
Heine: Buch der Lieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erklärung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herangedämmert kam der Abend,&lt;br /&gt;
Wilder toste die Flut,&lt;br /&gt;
Und ich saß am Strand, und schaute zu&lt;br /&gt;
Dem weißen Tanz der Wellen,&lt;br /&gt;
Und meine Brust schwoll auf wie das Meer,&lt;br /&gt;
Und sehnend ergriff mich ein tiefes Heimweh&lt;br /&gt;
Nach dir, du holdes Bild,&lt;br /&gt;
Das überall mich umschwebt,&lt;br /&gt;
Und überall mich ruft,&lt;br /&gt;
Überall, überall,&lt;br /&gt;
Im Sausen des Windes, im Brausen des Meers,&lt;br /&gt;
Und im Seufzen der eigenen Brust.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit leichtem Rohr schrieb ich in den Sand:&lt;br /&gt;
»Agnes, ich liebe dich!«&lt;br /&gt;
Doch böse Wellen ergossen sich&lt;br /&gt;
Über das süße Bekenntnis,&lt;br /&gt;
Und löschten es aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zerbrechliches Rohr, zerstiebender Sand,&lt;br /&gt;
Zerfließende Wellen, euch trau ich nicht mehr!&lt;br /&gt;
Der Himmel wird dunkler, mein Herz wird wilder,&lt;br /&gt;
Und mit starker Hand, aus Norwegs Wäldern,&lt;br /&gt;
Reiß ich die höchste Tanne,&lt;br /&gt;
Und tauche sie ein&lt;br /&gt;
In des Ätnas glühenden Schlund, und mit solcher&lt;br /&gt;
Feuergetränkten Riesenfeder&lt;br /&gt;
Schreib ich an die dunkle Himmelsdecke:&lt;br /&gt;
»Agnes, ich liebe dich!«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedwede Nacht lodert alsdann&lt;br /&gt;
Dort oben die ewige Flammenschrift,&lt;br /&gt;
Und alle nachwachsende Enkelgeschlechter&lt;br /&gt;
Lesen jauchzend die Himmelsworte:&lt;br /&gt;
»Agnes, ich liebe dich!«&lt;br /&gt;
Heine: Buch der Lieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nimmer glaub ich, junge Schöne,&lt;br /&gt;
Was die spröde Lippe spricht;&lt;br /&gt;
Solche große schwarze Augen,&lt;br /&gt;
Solche hat die Tugend nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese braungestreifte Lüge,&lt;br /&gt;
Streif sie ab; ich liebe dich.&lt;br /&gt;
Laß dein weißes Herz mich küssen &lt;br /&gt;
Weißes Herz, verstehst du mich?&lt;br /&gt;
Heine: Neue Gedichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An des Baches stillen Weiden&lt;br /&gt;
Sang Tiren mit nassem Blick,&lt;br /&gt;
Klagte Phyllis seine Leiden,&lt;br /&gt;
Seiner Liebe trübe Freuden,&lt;br /&gt;
Aber Phyllis sang zurück:&lt;br /&gt;
»Schäfer, ich versteh dich nicht!&lt;br /&gt;
Schäfer, ach ich glaub&apos; es nicht.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe sang er, nur die Liebe,&lt;br /&gt;
Keinen Lohn begehr&apos; ich mehr,&lt;br /&gt;
Wenn mir auch dein Blick nicht bliebe &lt;br /&gt;
Wenn dein Herz mich von sich triebe &lt;br /&gt;
Immer lieb&apos; ich dich so sehr!&lt;br /&gt;
»Schäfer, ich versteh dich nicht,&lt;br /&gt;
Schäfer, ach ich glaub&apos; es nicht.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne dich ist mir kein Leben,&lt;br /&gt;
Ohne dich das Leben Tod;&lt;br /&gt;
Und doch würd&apos; ich hin es geben,&lt;br /&gt;
Siebenmal dahin es geben,&lt;br /&gt;
Schäferin, auf dein Gebot &lt;br /&gt;
»Schäfer, ich versteh dich nicht,&lt;br /&gt;
Schäfer, ach ich glaub&apos; es nicht.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seh ich dich nicht, welche Leiden,&lt;br /&gt;
Seh ich dich, wie neue Pein!&lt;br /&gt;
Immer such ich deine Weiden;&lt;br /&gt;
Und doch such ich sie zu meiden,&lt;br /&gt;
Kann nicht nah, nicht von dir seyn.&lt;br /&gt;
»Schäfer, ich verstehe dich,&lt;br /&gt;
Schäfer, ach ich liebe dich.«&lt;br /&gt;
Herder: Volkslieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach, ich liebe dich so sehr, schluchzte ich, heiße Tränen, die das Mädchen vergoß, fielen brennend auf meine Wangen. Ich bin dir so herzensgut, du lieber Knabe, rief das Mädchen, indem sie den letzten Kuß mir auf meine Lippen drückte.&lt;br /&gt;
Hoffmann: Die Serapionsbrüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch ob auch Dampf und Kohlendunst&lt;br /&gt;
Die Züge dieser Schrift verwaschen;&lt;br /&gt;
Kein flüchtig Glück will ich erhaschen,&lt;br /&gt;
Ich liebe dich, nicht deine Gunst!&lt;br /&gt;
Holz: Buch der Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O meine Linda! Ich bin dir wieder näher, aber die Ferne zwischen uns wird mir hier in der Stille so weit! O Linda, ich liebe dich mit Schmerzen, in der Nähe, in der Ferne  o mit welchen verlör&apos; ich dich erst?  Warum bin ich denn deiner Liebe so gewiß? Oder so ungewiß? Leise spricht dein Herz zu mir. Leise Musik und Liebe ist einer entfernten gleich,  und die ferne auch wieder der leisen.&lt;br /&gt;
Jean Paul: Titan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»Nenne mich« (sagt&apos; er) »lieber bei deinem Namen, wie die Liebenden auf Otaheiti die Namen tauschen.  Vielleicht hab&apos; ich auch etwas getrunken  aber ich bereue ja das Gestern  ich liebe dich ja neu. Ach, du, liebst du denn auch mein Innres, Linda?«&lt;br /&gt;
»Süßer Jüngling, kann ich es denn jetzt nicht ewig lieben?  Ich bleibe ja bei dir und du bei mir.«&lt;br /&gt;
»Ach du kennst mich nicht. Wenn weiß es denn der Mensch, daß gerade er, gerade dieses Ich gemeinet und geliebet werde? Nur Gestalten werden umfasset, nur Hüllen umarmt, wer drückt denn ein Ich ans Ich?  Gott etwa.« &lt;br /&gt;
»Und ich dich«  sagte Linda.&lt;br /&gt;
»O Linda, liebst du mich fort in meinem Grabe, wenn die Spreu des Lebens verflogen ist  liebst du mich fort in meiner Hölle, wenn ich dich aus Liebe gegen dich belogen habe?  Ist denn Liebe die Entschuldigung der Liebe?«&lt;br /&gt;
»Ich liebe dich fort, wenn du mich liebst. Bist du die Giftblume, so bin ich die Biene und sterbe in dem süßen Kelch.«&lt;br /&gt;
Jean Paul: Titan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der arme Kaspar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich geh  wohin?&lt;br /&gt;
Ich kam  woher?&lt;br /&gt;
Bin aussen und inn,&lt;br /&gt;
Bin voll und leer.&lt;br /&gt;
Geboren  wo?&lt;br /&gt;
Erkoren  wann?&lt;br /&gt;
Ich schlief im Stroh&lt;br /&gt;
Bei Weib und Mann.&lt;br /&gt;
Ich liebe dich,&lt;br /&gt;
Und liebst du mich?&lt;br /&gt;
Ich trübe dich,&lt;br /&gt;
Betrübst du mich?&lt;br /&gt;
Ich steh und fall,&lt;br /&gt;
Ich werde sein.&lt;br /&gt;
Ich bin ein All&lt;br /&gt;
Und bin allein.&lt;br /&gt;
Ich war. Ich bin.&lt;br /&gt;
Viel leicht. Viel schwer.&lt;br /&gt;
Ich geh  wohin?&lt;br /&gt;
Ich kam  woher?&lt;br /&gt;
Klabund: Das heiße Herz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sanft im Traume des Schlafs, sanfter im wachenden,&lt;br /&gt;
Daß ich, wenn sie vor mir eilend vorüberschlüpft,&lt;br /&gt;
Stamml&apos;, und schweig&apos;, und beginne:&lt;br /&gt;
Warum eilst du? ich liebe dich!&lt;br /&gt;
Klopstock: Ausgewählte Oden und Elegien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oh Vogel Albatross!&lt;br /&gt;
Zur Höhe treibt&apos;s mit ew&apos;gem Triebe mich.&lt;br /&gt;
Ich dachte dein: da floss&lt;br /&gt;
Mir Thrän&apos; um Thräne, - ja, ich liebe dich!&lt;br /&gt;
Nietzsche: Liebeserklärung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich liebe dich, du sanftestes Gesetz,&lt;br /&gt;
an dem wir reiften, da wir mit ihm rangen;&lt;br /&gt;
du großes Heimweh, das wir nicht bezwangen,&lt;br /&gt;
du Wald, aus dem wir nie hinausgegangen,&lt;br /&gt;
du Lied, das wir mit jedem Schweigen sangen,&lt;br /&gt;
du dunkles Netz,&lt;br /&gt;
darin sich flüchtend die Gefühle fangen.&lt;br /&gt;
Rilke: Das Stundenbuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das süße Wort: Ich liebe dich!&lt;br /&gt;
Sprach aus dem holden Augenpaare.&lt;br /&gt;
So führt ich sie zum Traualtare,&lt;br /&gt;
O wer war glücklicher als ich!&lt;br /&gt;
Schiller: Gedichte 1776-1788.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich liebe dich. Wärst du die ärmste Hirtin,&lt;br /&gt;
Ich als der größte Fürst der Welt geboren,&lt;br /&gt;
Zu deinem Stand würd ich heruntersteigen,&lt;br /&gt;
Mein Diadem zu deinen Füßen legen.&lt;br /&gt;
Schiller: Maria Stuart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe meine Liebe zu Dir lange, lange Jahre  denn ich liebe Dich, seitdem ich denken kann, seitdem ich weiß, daß Nachtigallengesang und Sonnenschein und Wogenrauschen köstlich sind  tief versteckt im Herzen getragen.&lt;br /&gt;
Spielhagen: Problematische Naturen. Erste Abteilung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»O Ronald, ich liebe dich ja, ich kann mir nicht helfen, und hättest du tausend Fehler, ich liebte dich doch  ich lieb dich unermeßlich, mehr als Vater und Geschwister, mehr als mich selbst und alles, mehr als ich es begreifen kann...«&lt;br /&gt;
Stifter: Studien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich liebe dich grenzenlos, weil du bist, wie du bist.&lt;br /&gt;
Stifter: Nachkommenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich liebe dich noch mehr. Wir werden unsere Herzen verbinden, sie werden etwas vollführen, und klein und niedrig und unerheblich wird es nicht sein.«&lt;br /&gt;
Stifter: Nachkommenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich liebe dich&lt;br /&gt;
Ich liebe dich, ich treibe Kinderpossen,&lt;br /&gt;
Du lächelst nur, was dir so reizend läßt;&lt;br /&gt;
Ist denn das Märchenreich, das uns umschlossen,&lt;br /&gt;
Der Kindheit letzter, wunderbarer Rest?&lt;br /&gt;
Storm: Gedichte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Himmel hab ich oft geklaget&lt;br /&gt;
In langen Nächten bitterlich;&lt;br /&gt;
Und habe nie vor ihr gewaget&lt;br /&gt;
Das eine Wort: ich liebe dich!&lt;br /&gt;
Uhland: Gedichte. Ausgabe letzter Hand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Lüftchen mit der Rose spielt,&lt;br /&gt;
Es fragt nicht: hast mich lieb?&lt;br /&gt;
Das Röschen sich am Taue kühlt,&lt;br /&gt;
Es sagt nicht lange: gib!&lt;br /&gt;
Ich liebe sie, sie liebet mich,&lt;br /&gt;
Doch keines sagt: ich liebe dich!&lt;br /&gt;
Uhland: Gedichte. Ausgabe letzter Hand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich liebe dich wie mein Leben,&lt;br /&gt;
Ich liebe dich alsosehr;&lt;br /&gt;
Ich möcht einen Ring dir geben&lt;br /&gt;
Von Golde und Steinen schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möcht alle Blumen pflücken&lt;br /&gt;
Auf schimmernden Bergeshöhn,&lt;br /&gt;
Deine liebe Stirne zu schmücken&lt;br /&gt;
Und deine Locken schön.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möcht alle Vögel bringen&lt;br /&gt;
Aus Wiese, aus Berg und Wald:&lt;br /&gt;
Die sollten mir klingen und singen&lt;br /&gt;
Von deiner schönen Gestalt!&lt;br /&gt;
Weerth: Ausgewählte Gedichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dich lieb ich, und ach, kann es ändern nicht,&lt;br /&gt;
Ich liebe dich um dein schön Gesicht,&lt;br /&gt;
Ich liebe dich um deine zarten Brüste&lt;br /&gt;
Und weil ich dich dreimal küßte, küßte!&lt;br /&gt;
Weerth: Ausgewählte Gedichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schönstes Blümchen auf der Weide!&lt;br /&gt;
Mein Entzücken, meine Freude!&lt;br /&gt;
Richt auf mich die Äuglein beide;&lt;br /&gt;
Siehe, was ich Armer leide;&lt;br /&gt;
Eh ich tot von hinnen scheide,&lt;br /&gt;
Rette, Täubchen, rette mich!&lt;br /&gt;
Schönstes Blümchen auf der Weide,&lt;br /&gt;
Himmelskind, ich liebe dich.&lt;br /&gt;
Wezel: Kakerlak oder die Geschichte eines Rosenkreuzers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Quelle:&lt;/i&gt; &lt;a href=&quot;http://www.christian-von-kamp.de/ich_liebe_dich.htm&quot;&gt;http://www.christian-von-kamp.de/ich_liebe_dich.htm&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*******************************************&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&quot;Liebe ist ...&quot;: Was die Literatur über die Liebe sagt&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Liebe ist ... Eine Auswahl von Zitaten von Schriftstellern, Dichtern, Philosophen, Aphoristikern&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn L i e b e ist das Unentrinnbare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Altenberg: Was der Tag mir zuträgt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe spricht nichts für sich aus, als daß sie in Harmonie versunken ist; Liebe ist flüssig, sie verfliegt in ihrem eignen Element; Harmonie ist ihr Element.&lt;br /&gt;
Bettina von Arnim: Goethes Briefwechsel mit einem Kinde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe ist Entfaltungstrieb in die göttliche Freiheit.&lt;br /&gt;
Bettina von Arnim: Goethes Briefwechsel mit einem Kinde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies Sehnen ist jenseits der Atem, der die Brust hebt; und die Liebe ist die Luft, die wir trinken.&lt;br /&gt;
Bettina von Arnim: Goethes Briefwechsel mit einem Kinde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe ist Überströmen in die Seligkeit.&lt;br /&gt;
Bettina von Arnim: Goethes Briefwechsel mit einem Kinde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solang ich Dir noch zu sagen habe, so lang glaub ich auch fest, daß Dein Geist auf mich gerichtet ist wie auf so manche Rätsel der Natur; wie ich denn glaube, daß jeder Mensch ein solches Rätsel ist, und daß es die Aufgabe der Liebe ist zwischen Freunden, das Rätsel aufzulösen.&lt;br /&gt;
Bettina von Arnim: Goethes Briefwechsel mit einem Kinde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Liebe ist ein inniges Ineinandersein; ich bin nicht von Dir getrennt, wenn es wahr ist, daß ich liebe.&lt;br /&gt;
Bettina von Arnim: Goethes Briefwechsel mit einem Kinde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freund! Sie ist nicht erfunden diese innere Welt, sie beruht auf Wissen und Geheimnis, sie beruht auf höherem Glauben; die Liebe ist der Weltgeist dieses Inneren, sie ist die Seele der Natur.&lt;br /&gt;
Bettina von Arnim: Goethes Briefwechsel mit einem Kinde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe ist Erkenntnis; ich kann Dich nur genießen im Denken, das Dich verstehen, empfinden lernt; wenn ich Dich aber einmal ganz verstehe, gehörst Du dann mein? Kannst Du irgendwem gehören, der Dich nicht verstände? Ist Verstehen nicht süßes, sinnliches Übergehen in den Geliebten?&lt;br /&gt;
Bettina von Arnim: Goethes Briefwechsel mit einem Kinde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe ist immerdar erstgeboren, sie ist ewig ein einziger Moment, Zeit ist ihr nichts, sie ist nicht in der Zeit, da sie ewig ist.&lt;br /&gt;
Bettina von Arnim: Goethes Briefwechsel mit einem Kinde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Liebe ist das geistige Auge, sie erkennt das Himmlische, es sind Ahnungen höherer Wahrheiten, die uns der Liebe begehren machen.&lt;br /&gt;
Bettina von Arnim: Goethes Briefwechsel mit einem Kinde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum ist der Geist einsam, weil ihn nur ein einziges belebt, das ist die Liebe. Die Liebe ist das All. Der Geist ist einsam, weil die Liebe alles allein ist. Die Liebe ist nur für den, der ganz in ihr ist. Liebe und Geist schauen sich einander an, denn sie sind in sich allein und können nur sich sehen.&lt;br /&gt;
Bettina von Arnim: Goethes Briefwechsel mit einem Kinde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erde liegt im Äther wie im Ei, das Irdische liegt im Himmlischen wie im Mutterschoß, die Liebe ist der Mutterschoß des Geistes.&lt;br /&gt;
Es gibt keine Weisheit, keine Erkenntnis des Wahren, die mehr will, als die Liebe zu ihr.&lt;br /&gt;
Bettina von Arnim: Goethes Briefwechsel mit einem Kinde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe ist Erkenntnis, Schönheit ist das Geheimnis ihrer Erkenntnis, und so tief ist dies Geheimnis, daß es sich keinem mitteilt als nur dem Liebenden.&lt;br /&gt;
Bettina von Arnim: Goethes Briefwechsel mit einem Kinde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gold ist Sonnenschein, und Rubin ist Abendrot, aber Liebe ist alles. Aber die Erde ist nicht alles, denn es ist wenig Liebe in ihr; sie ist in der Liebe!&lt;br /&gt;
Bettina von Arnim: Clemens Brentanos Frühlingskranz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie will auf ihrem Herzen spielen, wie auf ihrer Leier; aber bei der wahren Liebe ist eins Finger und Saite. Sie lauscht dem Urteile der Welt, um es zu verschmähen; aber die wahre Liebe vergißt die Welt und hört nicht, was sie spricht.&lt;br /&gt;
Börne: Theaterkritiken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebt euch auf Erden, liebt, und wißt,&lt;br /&gt;
Daß Gott im Himmel Liebe ist.&lt;br /&gt;
Claudius: Asmus omnia sua secum portans&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Liebe ist langmütig und freundlich, sie stellet sich nicht ungebärdig, sie suchet nicht das Ihre, sie verträget alles, sie duldet alles; die Liebe lässet sich nicht erbittern, sie trachtet nicht nach Schaden. Aber sie läßt sich doch die Augen nicht verschließen, und trachtet nach Wahrheit, und sieht um sich, wo und woran es fehle.&lt;br /&gt;
Claudius: Asmus omnia sua secum portans&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was ist kostbarer als die Liebe? Die Liebe steht höher als das Dasein; die Liebe ist die Krone des Daseins, und wie wäre es möglich, daß das Dasein ihr nicht untertan sein sollte? Wenn ich Ihn liebgewonnen und mich über meine Liebe gefreut habe, ist es da möglich, daß Er mich und meine Freude auslöschen und uns in ein Nichts verwandeln sollte? Wenn Gott existiert, so bin auch ich unsterblich!&lt;br /&gt;
Dostojevskij: Die Dämonen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»Die Wahrheit ist eine lebendige, sie kann nur aus dem Leben geschöpft, durchs Leben errungen werden. Die Sehnsucht oder die Liebe ist der Anfang und die Wurzel alles höheren Wissens und aller göttlichen Erkenntnis; die Ausdauer im Suchen, im Glauben und im Kampf des Lebens bildet die Mitte des Weges; das Ziel aber bleibt für den Menschen hier immer nur ein Ziel der Hoffnung.«&lt;br /&gt;
Eichendorff: Geschichte der poetischen Literatur Deutschlands&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Liebe ist dies allmächtige Gefühl, das im Menschen die wahren und einzigen Wunder wirkt!&lt;br /&gt;
Gutzkow: Die Ritter vom Geiste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe ist Vorwegnahme des Endes im Anfang, daher Sieg über das Vergehen, über die Zeit, also über den Tod.&lt;br /&gt;
Hofmannsthal: Andreas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe ist die Anziehung, welche jene belebten Gegenstände auf uns ausüben, mit denen wir zu operieren berufen sind. Operieren heißt, einen belebten Organismus durch Verwandlung zur Vollkommenheit führen.&lt;br /&gt;
Hofmannsthal: Andreas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe ist Leben, sie ist das Leben selbst, und nur die Art der Liebe unterscheidet jede Art lebendiger Naturen.&lt;br /&gt;
Jacobi: Über die Lehre des Spinoza in Briefen an den Herrn Moses Mendelssohn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... denn die Liebe ist ewig und eins, sie zählt die Wonnen nicht nach armseligen Zahlen und rechnet nicht die Pulsschläge des Herzens nach dem Einmaleins vor.&lt;br /&gt;
Jahn: Volksthum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... nur die Liebe ist ersättlich und immer dieselbe und wie die Wahrheit ohne drei Vergleichungsgrade, und ein einziges Wesen füllet ihr Herz.&lt;br /&gt;
Jean Paul: Titan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... denn die Liebe ist eine Glocke, welche das Entlegenste und Gleichgültigste widertönen läßt und in eine besondere Musik verwandelt.&lt;br /&gt;
Keller: Die Leute von Seldwyla&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe ist Hingebung, Hingebung aber ist nur möglich, wenn man aus sich selber herausgeht.&lt;br /&gt;
Kierkegaard: Entweder-Oder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Liebe ist das Einssein von Zweien; ich höre auf zu sein, um in einem Andern erst wieder zu werden. Es ist eine Regeneration, es ist ein Aufgehen in dem Geliebten, dessen ganzes Wesen dafür mein eigen wird, mein eigen ganz und gar. Ein Mensch allein durchdringt das Geheimnis des Daseins nicht; aber Zwei vereint zu einer Liebe, die durchdringen es.&lt;br /&gt;
Lewald: Diogena&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»Liebe ist Kraft, die sich in sich selbst vermehrt, je mehr man von ihr abgibt«&lt;br /&gt;
Meisel-Hess: Die sexuelle Krise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe ist der Zweck der Welt, Amor trägt die Weltkugel.&lt;br /&gt;
Menzel: Streckverse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn die Liebe ist um ihrer selbst, nicht um anderer Dinge willen da.&lt;br /&gt;
Paracelsus: Das Buch Paragranum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Liebe ist also mit einem Worte auf den dauernden Besitz des Guten gerichtet.&lt;br /&gt;
Platon: Das Gastmahl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Liebe ist in Frankreich ein Scherz, in England ein Zweifel, in Italien eine alles verzehrende Flamme, in Deutschland eine Blüte aus Elysium, die nur langsam, aber um so sicherer zur seelenerquickenden Frucht heranreift.&lt;br /&gt;
Rau: Die Pietisten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Liebe ist nicht bloß das stille Verlangen nach dem Unendlichen; sie ist auch der heilige Genuß einer schönen Gegenwart. Sie ist nicht bloß eine Mischung, ein Übergang vom Sterblichen zum Unsterblichen, sondern sie ist eine völlige Einheit beider.&lt;br /&gt;
Schlegel: Lucinde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erste in der Liebe ist der Sinn füreinander, und das Höchste, der Glauben aneinander.&lt;br /&gt;
Schlegel: Fragmente&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freundschaft ist partiale Ehe und Liebe ist Freundschaft von allen Seiten und nach allen Richtungen, universelle Freundschaft.&lt;br /&gt;
Schlegel: Fragmente&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe ist allenthalben, außer in der Hölle, lautet ein tiefsinniges Wort Wolframs von Eschenbach; das heißt: wo keine Liebe ist, da ist die Hölle.&lt;br /&gt;
Spielhagen: Problematische Naturen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... denn die reinigendste, die allerschönste Blume der Liebe, aber nur der höchsten Liebe, ist das Verzeihen, darum wird es auch immer an Gott gefunden und an Müttern. Schöne Herzen tun es öfter schlechte nie.&lt;br /&gt;
Stifter: Studien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die L i e b e ist das Leben. Alles, alles, was ich verstehe, verstehe ich nur dadurch, daß ich liebe.&lt;br /&gt;
Tolstoj: Krieg und Frieden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Quelle:&lt;/i&gt; &lt;a href=&quot;http://www.christian-von-kamp.de/liebe_ist.htm&quot;&gt;http://www.christian-von-kamp.de/liebe_ist.htm&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>HenryMiller</dc:creator>
    <dc:subject>Liebe - was es ist</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 HenryMiller</dc:rights>
    <dc:date>2007-09-16T19:30:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://henrymiller.twoday.net/stories/4263357/">
    <title>»Anaïs ist eine Legende,...</title>
    <link>http://henrymiller.twoday.net/stories/4263357/</link>
    <description>&lt;b&gt;...das müssen Sie einfangen!«&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;350&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/dWf_W3iGVs0&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;wmode&quot; value=&quot;transparent&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/dWf_W3iGVs0&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; wmode=&quot;transparent&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;350&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Zum 30. Todestag von Anaïs Nin  Leben und Werk&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Jahr jährt sich der Todestag einer der schillerndsten Frauengestalten des 20. Jahrhunderts zum dreißigsten Mal: &lt;br /&gt;
Anaïs Nin, die am 14. Januar 1977 in Kalifornien starb. [...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[...] So lernte sie Henry Miller kennen, mit dem sie seit 1931 eine Affäre hatte. Sie half ihm, einen Verleger für seinen Roman Wendekreis des Krebses zu finden, und er unterstützte sie moralisch in ihrem Schreiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Portrait erschien zuerst anlässlich des Todestages von Anaïs Nin im Online-Magazin der Kritischen Ausgabe (www.kritische-ausgabe.de) und wurde für &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/henrymiller/files/Anais-Nin.pdf&quot;&gt;die vorliegende Veröffentlichung vom Autor&lt;/a&gt; (Ingo Langenbach] ergänzt.</description>
    <dc:creator>HenryMiller</dc:creator>
    <dc:subject>11 Anaïs Nin</dc:subject>
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  <item rdf:about="http://henrymiller.twoday.net/stories/4263416/">
    <title>Von Blahs und Blupps...</title>
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    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;140&quot; alt=&quot;Sharaye_fame_of_walk&quot; width=&quot;140&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/henrymiller/images/Sharaye_fame_of_walk.gif&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Schritt zum Glück - oder auch einfach nur zur inneren Ruhe - ist, die berühmten Warum-Fragen loszulassen. Warum ist die Welt so, wie sie ist? Warum ist der Mensch so begrenzt? Was wäre, wenn er nicht so begrenzt wäre? Was liegt außerhalb unserer Wahrnehmung? Warum müssen Menschen leiden? Warum ist der eine reich und fett und der Andere muss hungern? Warum habe ich ein Bewusstsein? Gibt es soetwas wie Seele? Gott? Und wenn ja, warum lässt Gott zu, dass wir leiden? Was ist Unendlichkeit? Und was ist Vollkommenheit? Warum bin ich machtlos gegen meine Gefühle? Was ist Liebe? Ist Liebe nur der Fortpflanzungstrieb im Menschen - oder steckt da mehr hinter? Wer oder was bin ich? Warum zum Teufel hat man mich nicht gefragt, ob ich auf die Welt kommen will? &lt;a href=&quot;http://iranique.de/index.php/category/philosophia/&quot;&gt; [weiter...&gt;&gt;]&lt;/a&gt;</description>
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    <title>Lawrence Durrell</title>
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